Deutsches Rotes Kreuz - Clausthal - Zellerfeld

Bericht

In Wildemann brennen drei Wohnhäuser

Am Freitag Mittag wurden um 12:24 Uhr die Feuerwehren Wildemann und Clausthal-Zellerfeld zu einem Gebäudefeuer in die Wildemanner Hauptdurchfahrtstraße "Bohlweg" alarmiert. Dort war aus noch nicht geklärter Ursache das Wohnhaus Nr. 12 in Brand geraten. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war eine sehr starke Rauchentwicklung aus dem Haus- und Dachbereich, die den Bohlweg komplett einnebelte, feststellbar. Und das Feuer hatte auch schon auf die links und rechts direkt an die Giebelwände angebauten Nachbarhäuser übergegriffen.

Daraufhin wurde um 12:33 ein Löschzug der Feuerwehr Langelsheim zur Unterstützung alarmiert. Im weiteren Einsatzverlauf rückten auch noch ein Löschzug der Feuerwehr Bad Grund (Landkreis Osterode), die Feuerwehr Lautenthal, und die FTZ-Bereitschaft zur Einsatzstelle aus. Kreisbrandmeister Uwe Borsutzky und die Pressegruppe der Kreisfeuerwehr kamen ebenfalls nach Wildemann und unterstützten den Einsatzleiter, Samtgemeindebrandmeister Andreas Hoppstock.

Die Feuerwehr Langelsheim erhielten den Auftrag, sich zusammen mit Kräften der Feuerwehren Wildemann und später Lautenthal, um das Wohnhaus Nr. 10 zu kümmern. Anfänglich war nicht klar, ob sich vielleicht der Hauseigentümer noch im Gebäude aufhalten würde. Die ersten Angriffstrupps konnten aber recht schnell Entwarnung geben. In allen drei vom Brand betroffenen Häusern waren keine Bewohner zu Schaden gekommen. So konnten sich die Feuerwehren komplett auf die aufwendige Brandbekämpfung konzentrieren. Das LF 20 der Feuerwehr Langelsheim förderte aus der nur 20 m neben dem Bohlweg verlaufenden Innerste das Löschwasser in den zugeteilten Einsatzabschnitt. Dazu musste das Fahrzeuge rückwärts über eine enge Brücke an den Fluss gefahren werden. Später übernahmen die Pumpen vom LF 8 aus Lautenthal die Arbeit. Es wurden viele Atemschutzgeräteträger benötigt, um im Gebäudeinneren und von außen über die Clausthal-Zellerfelder Drehleiter und dem Langelsheimer Teleskopgelenkmast das Feuer zu löschen. Hierzu wurde sich aus dem Pool der Atemschutzsammelstelle bedient. Zusätzliche Atemschutzgeräte wurden vom Atemschutz Container geholt. 

Nach gut 3 Stunden Einsatzdauer konnten die ersten Feuerwehren wieder aus dem Einsatz herausgelöst werden. Die Feuerwehr Langelsheim traten gegen 16:45 die Heimfahrt an. Das Herstellen der Einsatzbereitschaft dauerte aber noch bis fast 18 Uhr.

Ein Langelsheimer Kamerad hatte sehr viel Glück, als ein unter Druck stehender, kurzer B-Schlauch in seiner unmittelbaren Nähe auf gut 20 cm Länge aufplatzte. Der Druckstoß des defekten Schlauches und zusätzlich des Verteilers traf ihn unvermittelt und schleuderte ihn gegen eine Hauswand. Aber außer nasser Kleidung und einer verbogenen Brille hat er glücklicherweise keinen Schaden davongetragen.

Festzustellen bleibt, dass die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, die in dieser Konstellation erstmals zusammengewirkt haben, sehr gut und einwandfrei funktioniert hat. Anwohner und das neben dem Rettungsdienst ebenfalls mitalarmierte DRK Clausthal-Zellerfeld verpflegten die Einsatzkräfte mit Essen und warmen Getränken. Hierfür unser herzlicher Dank.

Einsatzdauer von 12:33 bis 18:00 Uhr

Bericht: FF Langelsheim

 

 

LinkBericht der FF Clausthal-Zellerfeld

LinkBericht der FF Langelsheim

LinkBericht der FF Wildemann

LinkBericht der FF Bad Grund

LinkPressebericht Goslarsche Zeitung

LinkPressebericht NDR

 

Stärke der Einsatzkräfte:

 

DRK Clausthal-Zellerfeld

 

Fahrzeuge:

Rot Kreuz Goslar 44-19-40, MTW

Rot Kreuz Goslar 44-92-40, NF KTW

Rot Kreuz Goslar 44-93-40, NF KTW

Personal:

2 Rettungsassistenten

1 Rettungssanitäterin

1 Sanitäter

1 Zugführer

1 Gruppenführer

 

 

Freiwillige Feuerwehr Wildemann

 

Fahrzeuge:

Florian Goslar 14-21-44, TLF 3000 ST

Florian Goslar 14-43-44, LF 8

Florian Goslar 14-17-44, MTW

Personal:

 

 

Freiwillige Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld

 

Fahrzeuge:

Florian Goslar 14-11-40, ELW 1

Florian Goslar 14-23-40, TLF 16/25

Florian Goslar 14-26-40, TLF 20/40 SL

Florian Goslar 14-30-40, DLK 23/12

Florian Goslar 14-47-40, LF 20-TS

Florian Goslar 14-64-40, GW-L

Florian Goslar 14-17-40, MTW

Personal:

 

 

Freiwillige Feuerwehr Langelsheim

 

Fahrzeuge:

Florian Goslar 12-11-20, ELW 1

Florian Goslar 12-47-20, LF 20

Florian Goslar 12-37-20, TLK 23/12

Florian Goslar 12-61-20, GW-L1

Florian Goslar 12-17-20, MTW

Personal:

27 Einsatzkräfte

 

 

Freiwillige Feuerwehr Bad Grund

 

Fahrzeuge:

Florian Osterode 51-48, MZF

Florian Osterode 51-19, TLF 20/40

Florian Osterode 51-30, DLK 23/12

Florian Osterode 51-28, HLF 20/24

Personal:

 

 

Freiwillige Feuerwehr Lautenthal

 

Fahrzeuge:

Florian Goslar 12-43-23, LF 8

Florian Goslar 12-17-23, MTW

Personal:

 

 

Freiwillige Feuerwehr Harlingerode

 

Fahrzeuge:

Florian Goslar 80-12-19, ELW 2

Florian Goslar 16-17-62, MTW

Personal:

 

 

Feuerwehr Technische Zentrale Goslar

 

Fahrzeuge:

Florian Goslar 80-66-19, WAB-Atemschutz

Florian Goslar 80-62-19, Schlauchwechselwagen

Kreisbrandmeister

Pressegruppe

Personal:

 

 

Rettungsdienst Goslar

 

Fahrzeuge:

Rettungsdienst Goslar 84-83-1, RTW

Rettungsdienst Goslar 86-83-2, RTW

Rettungsdienst Goslar 88-82-1, NEF

Personal:

Letzte nderung: Mon 26.12.2016, 17:46:02 (/aktuell/berichte/bericht_brandeinsatz221113.php)