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Aus der Presse
2003
| Goslarsche Zeitung
vom 30. Dezember 2003 |
Fehlalarm: Studenten überrascht
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Zu einem vermeintlichen
Gebäudebrand wurden Feuerwehr, Rettungsdienst, DRK und Polizei
am Montag um 22.02 Uhr gerufen. Die Brandmeldeanlage des
Hörsaalgebäudes des Physikalischen Instituts hatte dieses
Feuer aus einem Keller gemeldet. Die eingesetzten Erkundungskräfte
konnte jedoch weder Flammen noch Rauch entdecken. Die vereinzelt
im Gebäude anwesenden Studierenden waren allerdings über
den wieder einmal sehr schnellen Feuerwehreinsatz überrascht.
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| Goslarsche Zeitung
vom 22. Dezember 2003 |
Riesige Tasse dampfte
Gänse - Preise gezogen
CLAUSTHAL-ZELLERFELD.
Für den Weltrekord hat's nicht ganz gereicht, aber ordentlich
Dampf gemacht hat sie doch: die riesige Glühwein - Tasse
mitten auf der "Roe". Mit ihrem leckeren heißen Inhalt war
sie am nebeligen Sonnabend ein willkommener Anlaufpunkt
auf der Adolf - Roemer - Straße.
Rund um die öffentliche Ziehung der "Gänsejagd" - Preise
hatten die City - Gemeinschaft und der Verein Pro Clausthal
- Zellerfeld am Samstag zu einem mehrstündigen Rahmenprogramm
eingeladen, das die Freiwillige Feuerwehr, das Technische
Hilfswerk und das Rote Kreuz mit einer Technikschau sowie
der Posaunenchor der Marktkirchengemeinde und die Gruppe
"Harz - Ass" mit Musik gestalteten. Die Geschäfte lockten
mit verlängerten Öffnungszeiten.
Jedoch blieben - lag es nun am nasskalten Wetter oder
am allgemeinen vorweihnachtlichen Einkaustress - die Besucherzahlen
deutlich hinter den Erwartungen der City - Gemeinschaft
zurück. Dabei hatten sie u.a. auf rund 36 000 im Ober- und
Südharz verteilten Handzetteln für die Veranstaltung geworben
und die Kindergärten zum abendlichen Fackelumzug eingeladen.
Zumindest aber an der Glühweintasse, mit 250 Litern Fassungsvermögen
mindestens die größte des Harzes, herrschte gute Stimmung.
Hier hab's ein vergnügtes Wiedersehen mit Grill - Ruheständler
"Sepp" Giuseppe Chiriatti, der das Gebräu auf dem Holzfeuer
heiß hielt und mit gewohnt lustigen Sprüchen ausschenkte.
Gebaut wurde die Riesentasse von Schlossermeister Jens
Meyer von der Fa. Lehne und Uwe Schreier (Harz - Energie)
in etlichen ehrenamtlichen Arbeitsstunden, berichtete Vorsitzender
Henrik Eine mit einem herzlichen Dankeschön an alle, die
den Tag unentgeltlich mitgestalteten.
"Wir wollten die Tasse eigentlich als Guinness - Rekord
anmelden" fügte Vorstandsmitglied Heinz - Georg Dreyer hinzu.
Das wäre aber zu aufwändig gewesen, so dass man doch davon
absah. Den Glühweinerlös spendeten die Veranstalter für
die Sanierung der Marktkirche.
Den Hauptpreis, einen Einkaufsgutschein im Wert von 500
Euro, hat
Sebastian Schön gewonnen. Der 2. Preis,
ein Gutschein über 250 Euro, geht an
Sabine Barth,
der 3. Preis, ein Gutschein über 250 Euro, an
Hannelore
Ilsemann. Über eine Mikrowelle von Harz - Energie kann
sich
Anna Giesecke freuen (alle aus Clausthal - Zellerfeld).
Weiter wurden Gutscheine der Geschäfte Potpourri, Laurin
und Fisch - Schmidt sowie Sachpreise (Fleischerei Eine)
verlorst, ihre Gewinner werden benachrichtigt. bf
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| Goslarsche Zeitung
vom 06. Dezember 2003 |
Erlös aus acht Metern Riesenstollen
Acht
Meter Stollen verkauft das Clausthal - Zellerfelder DRK
gestern innerhalb von knapp vier Stunden im Rewe - Markt.
Bereits zum dritten Mal hatten die Ehrenamtlichen einen
Riesenstollen angeboten. Der Erlös von 385 Euro geht dieses
Jahr dem DRK direkt zu. Gespendet wurde der Stollen von
der Bäckerei Kopp. eb
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| Goslarsche Zeitung
vom 22. September 2003 |
Tödlicher Unfall am Parkplatz "Entensumpf"
73-jähriger Mann beim Überqueren der B 242 von Motorrad
erfasst - Forderung nach Tempo-Limit wird lauter
CLAUSTHAL-ZELLERFELD.
Vergeblich kämpften Rettungssanitäter und Notärzte um das
Leben eines 73-jährigen Mannes aus Osterode, der am Samstag
gegen 16.25 Uhr beim Überqueren der B 242 in Höhe des Parkplatzes
"Entensumpf" von einem Motorrad erfasst worden war. Noch
in der Nacht erlag er seinen schweren Verletzungen im Südharzkrankenhaus
Nordhausen, wohin er mit dem Rettungshubschrauber geflogen
worden war.
Die Schuldfrage konnte bisher nicht eindeutig geklärt
werden. Die Polizei schließt Unachtsamkeit auf Seiten des
Fußgängers ebenso wenig aus wie unangepasste Geschwindigkeit
des 42-jährigen Motorradfahrers aus Hamburg, der in Richtung
Sonnenberg unterwegs war und sich beim Sturz eine Fraktur
der Schulter zuzog.
Mittlerweile mehren sich die Stimmen, die eine durchgehende
Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B 242 zwischen dem Waldparkplatz
und dem Ortseingang von Clausthal-Zellerfeld fordern. Entlang
dieses Streckenabschnitts liegen zudem die Einfahrten zum
Campingplatz und zu zwei Gehöften, die Abbiegung auf die
B 241, sowie die Studentenheime der TU Clausthal, betont
die Polizei.
In den Sommermonaten hatten sich vor allem zwischen der
B 241 und dem Parkplatz "Entensumpf" zumeist während des
Wochenendverkehrs einige schwere Unfälle ereignet. In Kombination
mit ortsunkundigen und unsicheren Autofahrern wie auch mit
Wanderern stellt diese "Einflugschneise" der Harzhochstraße
eine große Gefahr dar. öh
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| Goslarsche Zeitung
vom 11. September 2003 |
THW - Jugend im Zeltlager
Bei Nachtübung holten die Oberharzer den 2. Platz
CLAUSTHAL-ZELLERFELD.
20 Junghelfer des THW Ortsverbandes Clausthal - Zellerfeld
und fünf Jugendliche des DRK - Ortsvereins nahmen am Landeszeltlager
teil, das die THW - Jugend Niedersachsen kürzlich in Meppen
ausrichtete. Begleitet wurden sie von Jugendbetreuer Gerd
Reinert.
Gemeinsam mit 320 Junghelfern aus dem Landesverband Niedersachsen/Bremen
sollte das Zeltlager eine Woche ihr Zuhause sein. In einem
abwechslungsreichen Programm lernte man sich näher kennen.
So konnten sich die Junghelfer zum Beispiel über die Trinkwasseraufbereitung
in Ostfriesland informieren.
Bei einer Nachtübung belegte die Gruppe aus Clausthal
- Zellerfeld einen sehr guten zweiten Platz. Im Vordergrund
aber standen die Wettkämpfe und die Prüfung des Leistungsabzeichens.
Hier mussten die Junghelfer ihr Können unter Beweis stellen.
Holzbearbeitung, das Umgehen mit dem Werkzeug waren ebenso
gefragt wie fachlich bezogene Fragen.
Dabei konnten die Junghelfer André Geller, Markus Gabas,
Ronald Jäger und Markus Czerwinski das Leistungsabzeichen
in Bronze, und Stefan Czerwinski das Leistungsabzeichen
in Silber erringen. Mit einem positiven Eindruck kehrten
die Junghelfer nach Clausthal - Zellerfeld zurück.
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| Goslarsche Zeitung
vom 31. August 2003 |
Schwerer Unfall auf Harzhochstraße
CLAUSTHAL-ZELLERFELD.
Zwei Schwerverletzte und den Totalschaden eines schweren
Pkw der oberen Mittelklasse forderte ein Verkehrsunfall
am Freitagabend auf der Harzhochstraße. Zwei Clausthal-Zellerfelder,
Vater und Sohn, waren gegen 18 Uhr auf regennasser Fahrbahn
bei km 9,5 zwischen Dammhaus und Stieglitzeck (bergauf)
aus einer Rechtskurve getragen worden, überfuhren die Leitplanke
der Gegenfahrbahn, prallten gegen einen Baum und blieben
dort entgegen der Fahrtrichtung liegen. Notarzt und Rettungssanitäter
versorgten die Verletzten am Unfallort. Dann wurde einer
mit dem Hubschrauber "Christoph 44" der Uniklinik nach Göttingen
geflogen. Der andere kam mit dem Rettungswagen ins Goslarer
Krankenhaus. P.W.
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| Goslarsche Zeitung
vom 26. August 2003 |
Zwei Verletzte bei Brand in Zellerfeld
Haus einer Wohngruppe für psychisch Kranke in der Marktstraße
stand in Flammen - 65 Feuerwehrleute waren im Einsatz
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Großeinsatz der
Feuerwehr: Montagfrüh stand das Gebäude der Außenwohngruppe
des Klosterhofs/Haus der Generationen in der Marktstraße
4 in Flammen. Zwei Personen wurden verletzt. Das Gebäude
ist unbewohnbar, die Polizei schätzt den Sachschaden auf
rund 450.000 Euro.
Einer
der zwölf zur Zeit des Unglücks anwesenden Bewohner der
betreuten Einrichtung für psychisch Kranke und Suchtkranke
erlitt Brandverletzungen und eine Rauchgasvergiftung, der
59-Jährige wird auf der Intensivstation im Krankenhaus Goslar
behandelt. Eine 60-Jährige wurde mit einer Rauchgasvergiftung
ins Robert-Koch-Krankenhaus gebracht.
Gegen 3.50 Uhr war das Feuer gemeldet worden. Die Flammen
brachen vermutlich in einer Veranda im ersten Stock des
dreigeschossigen Wohnhauses aus und breiteten sich rasch
über die gesamten Etage und auf die darüber liegenden Stockwerke
aus. Von drei Drehleitern aus bekämpften die Feuerwehren
die Flammen. Einsatzkräfte aus Clausthal-Zellerfeld, Altenau
und Hahnenklee waren ausgerückt.
Drei bis vier Bewohner gelangten aus eigener Kraft ins
Freie. Die meisten Angehörigen der Wohngruppe wurden von
der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Besonders schwierig
war es, den 59-Jährigen zu retten. Schließlich gelang es,
den Mann durch ein schmales Fenster im zweiten Stockwerk
in den Korb einer Drehleiter zu heben.
Gerettet
wurden auch der Mischlingshund der 60-jährigen Verletzten
und die Vögel eines Bewohners. Einige Zeit war unklar, ob
sich neben den elf Wohngruppenangehörigen und ihrem Betreuer
zwei Studenten in dem Gebäude befinden, die im Dachgeschoss
leben. Die beiden Untermieter hatten aber nicht in der Marktstraße
übernachtet.
Ein Großaufgebot an Helfern war vor Ort: Die Freiwilligen
Feuerwehren waren mit 65 Mann ausgerückt. Den Einsatz, der
bis gegen 10 Uhr dauerte, leitete Samtgemeindebrandmeister
Andreas Hoppstock. Aus Goslar kam außerdem Kreisbrandmeister
Manfred Friedrich hinzu. Weitere rund 25 Helfer stellten
das DRK und der Rettungsdienst. Auch die Polizei war am
Einsatzort, die Kripo sucht nach der Ursache für den Brand.
In der Vergangenheit rückte die Freiwillige Feuerwehr
mehrfach zum Klosterhof aus. Nach einem Feuer im Altbau
des Alten- und Pflegeheims starben im Januar vorigen Jahres
zwei Menschen an Rauchgasvergiftung. Ein 55-jähriger psychisch
kranker Heimbewohner musste sich vor dem Landgericht Braunschweig
wegen Brandstiftung verantworten. oli
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| Goslarsche Zeitung
vom 18. August 2003 |
Rettung aus Höhen und Tiefen
Gemeinsame Einsatzgruppe der Feuerwehr und des Roten
Kreuzes trainiert in Bergwerken und Kletterfelsen
CLAUSTHAL - ZELLERFELD. Seit gut einem
Jahr trainiert in Bergwerksanlagen und schwierigen Außengeländen
eine gemeinsame Einsatzgruppe für Absturzsicherung und Besucherbergwerke.
15 Feuerwehrleute aus Clausthal - Zellerfeld und Buntenbock,
darunter eine Frau, sowie vier Kameraden des DRK Clausthal
- Zellerfeld gehören ihr an.
Diese
Zusammenarbeit der beiden Rettungsorganisationen entstand
aus gegebenem Anlass, berichtet Lothar Kahla, Ortsbrandmeister
und organisatorischer Leiter der Einsatzgruppe: Nach dem
Absturz eines Rettungssanitäters bei einer Bergungsaktion
im Feldgrabengelände und weiteren Unfällen u.a. bei Dacharbeiten
hätten sich Feuerwehr und Rotes Kreuz Gedanken gemacht,
wie man die technischen Hilfsmöglichkeiten und auch die
Sicherheit für die Helfer verbessern könne.
Hinzu kam die Frage, wie die örtlichen Hilfsorganisationen
auch Verunglückte aus untertägigen Anlagen der Oberharzer
Besucherbergwerke retten können, denn die Bergwacht des
DRK brauche infolge langer Anfahrtswege verhältnismäßig
viel Zeit, bis sie einsatzbereit sei.
In Gesprächen zwischen den Hilfsorganisationen entwickelte
sich die Vorstellung, dass DRK und Feuerwehr Clausthal -
Zellerfeld eine solche gemeinsame Gruppe aufstellen könnten.
"Für eine solche Aufgabe benötigt man besonderes technisches
Gerät, eine gute körperliche Kondition und Ortskenntnis",
betont Kahla.
So übernahmen die Rotkreuzler den Part des Sanitätsdienstes
am Verletzen und auf Grund ihrer Bergwachtkenntnisse bilden
sie die Gruppe im Umgang mit Seil und Karabiner aus. Die
Feuerwehr stellt das Gros der Helfer und ist für die technische
Rettung zuständig. Alarmiert werden die Retter über Funkmeldeempfänger,
so dass im Fall des Falles schnell kompetente Hilfe am Einsatzort
ist.
Kooperationspartner
sind die Harzwasserwerke und der Oberharzer geschichts-
und Museumsverein, die der Rettungseinheit ein realistisches
Unterlage-Training in den Bergwerken ermöglichen. "Nur so
können die Kameraden die Ortskenntnisse und Orientierung
erlangen, die für den Einsatz unerlässlich sind", betont
Kahla. Denn leider komme es vor, dass Unbefugte in unzugängliche
Grubenanlagen vordringen und in alte Schächte stürzen. Aber
auch bei regulären Bergwerksarbeiten oder im Besucherverkehr
könne mal ein Unfall passieren, der schnelle Hilfe erfordert.
Die Gruppe, die im vierzigtägigen Rhythmus trainiert,
ist sei Oktober 2002 voll einsatzfähig und kann mit 60 Meter
langen Spezialseilen , Klettergurten und weiterem Sicherung-
und Rettungsgerät Verunglückte aus Tiefen oder Höhen von
30 Metern heraufholen oder abseilen.
Je nach Verletzungsart kommen dabei Rettungsgurt, Rettungshose
oder Schleifkorbtrage zum Einsatz, bei Bedarf auch der Rüstwagen,
hydraulische Hebevorrichtung und die Drehleiter der Feuerwehr.
"Sie kann mit einer Schleifkorbtrage auch als kleiner Kran
eingesetzt werden", erklärt der Ortsbrandmeister.
Für die Rettung aus untertägigen Anlagen benötigt die
Gruppe zusätzlich persönliche Schutzausrüstungen gegen Wasser
und Schlamm. In nassen Zeiten stehe in den Stollen stellenweise
bis zu 1,20 Meter tief Wasser, das üblicherweise 8 bis 12
Grad kalt sei. "Hier besteht dann auch erhebliche Gefahr
der Unterkühlung", weiß Kahla, so dass es gerade hier drauf
ankomme, dass die Helfer schnellstmöglich beim Verunglückten
sind. bf
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| Goslarsche Zeitung
vom 11. August 2003 |
Gefährlicher Leichtsinn beim Baden
24-Jähriger nach Sprung von Bramkebrücke in die Okertalsperre
schwer verletzt - Aufwendige Bergung
SCHULENBERG. Mit einer schweren Verletzung
endete der Badeausflug eines 24-jährigen Engländers an der
Okertalsperre. Der Mann war am Sonnabend von der Bramkebrücke
in das Wasser gesprungen und hat beim Aufprall auf die Wasserfläche
laut Polizei vermutlich eine Fraktur der Wirbelsäule erlitten.
Der
Verletzte ist Angehöriger der britischen Armee. Mitglieder
eines Regiments aus Münster halten sich gegenwärtig für
einige Tage in der von den Englängern gepachteten "Sonnenberg
Lodge" bei St. Andreasberg zu einem Abenteuer Training im
Oberharz auf. Der folgenreiche Vorfall ereignete sich offenbar
während der Freizeit.
Die Bergung des Marines erwies sich als schwierig. Zu
dem Unfall war es um 17.35 Uhr gekommen. Erst gegen 20 Uhr
flog der Rettungshubschrauber den Mann in das Klinikum nach
Göttingen.
Neben Polizei und DRK waren Helfer von DLRG und Bergwacht
vor Ort. zunächst hatten die Einsatzkräfte vor, den Verletzten
vom Ufer unterhalb der Bramkebrücke den Steilhang zur K
517 hinaufzubringen. Oben wartete bereits der Rettungshubschrauber.
Weil der Weg den Hang hinauf sich aber als zu gefährlich
erwies, entschieden sich die Helfer dann, den 24-Jährigen
mit einem Boot zum gegenüberliegenden Ufer zu bringen. An
dem deutlich flacheren Hang dort war zwischenzeitlich der
Helikopter gelandet und nahm den Mann auf.
Mehrere Schaulustige vergolten von der Bramkebrücke und
von nahe gelegenen Uferbereichen aus die Bergung. Die L
517 war während des Rettungseinsatzes für den Fahrzeugverkehr
gesperrt.
Beim gegenwärtigen Wasserstand geht es von der Bramkebrücke
16 Meter in die Tiefe, berichtet Talsperrenmeister Norbert
Blume. Nach seiner Erfahrung springen hin und wieder Badende
von den Brücken in das Gewässer.
Ein Badegast, der sich am Sonnabend an der Talsperre
aufhielt, sagte, der 24-Jährige und offenbar weitere Mitglieder
aus seiner Gruppe seien vor dem Unfall schon mehrfach von
dem Bauwerk gesprungen. Zwischenzeitlich habe auch ein Seil
an der Brücke gehangen, von dem sich die Männer einige Meter
abgeseilt hätten, um sich dann ins Wasser fallen zu lassen.
Inwieweit die Verletzungen des Unfallopfers lebensbedrohlich
sind, darüber hatte das Polizeikommissariat Oberharz bis
Redaktionsschluss noch keine Mitteilung. oli
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| Goslarsche Zeitung
vom 24. Juli 2003 |
Zimmer brannte vollkommen aus
BUNTENBOCK. Einen Wohnzimmerbrand löschten
am Mittwochmittag die Freiwilligen Feuerwehren Clausthal-Zellerfeld
und Buntenbock in einem dreistöckigen Wohnhaus "An der Ziegelhütte".
Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden, die Brandursache
ist noch ungeklärt.
Gegen
11.45 Uhr sah ein Spaziergänger Rauch aus dem Dachstuhl
des Acht-Familienhauses aufsteigen und benachrichtigte die
Hausmiteigentümerin. Die Dame, die sich in der Wohnung unter
dem Brandherd aufhielt, wählte um 11.54 Uhr den Notruf.
Die Feuerwehr rückte mit zwei Tanklöschzügen und rund 35
Einsatzkräften an. Außerdem waren ein Rettungsdienstwagen,
das DRK sowie die Polizei vor Ort.
Die Bewohner konnten in Sicherheit gebracht werden, bevor
der Einsatz im dritten Stock begann. Mit Atemschutzgerät
drangen fünf Feuerwehrleute über das Treppenhaus vor, während
von außen Einsatzkräfte über die Drehleiter in zwölf Meter
Höhe geschickt wurden. Nach 20 Minuten war das Feuer gelöscht.
Das Wohnzimmer brannte völlig aus, die anderen Zimmer wurden
durch den Rauch in Mitleidenschaft gezogen. In der darunter
liegenden Wohnung entstand ein leichter Wasserschaden.
Einsatzleiter und Gemeindebrandmeister Andreas Hoppstock
vermutet einen Kabelbrand als Ursache. Die Polizeiinspektion
Goslar nahm die Brandermittlungen auf. Weder die offizielle
Ursache noch die Schadenshöhe sind zurzeit bekannt. ab
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| Goslarsche Zeitung
vom 19. Juni 2003 |
DRK - Übung im Stollen
Rettung unter Tage

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Bei einem Übungsalarm wurden
am Dienstagabend die Helfer des DRK-Ortsvereins Clausthal
- Zellerfeld in das Bergwerksmuseum gerufen. Ein junger
Mann hatte im Stollen einen Zuckerschock erlitten und war
zusammengebrochen. Vorgetäuschter Alkoholkonsum sollte die
Sanitäter auf die falsche Fährte locken.
Organisator Jan Seeger konnte den Übungsteilnehmern trotzdem
ein gutes Ergebnis bescheinigen: "Die medizinische Versorgung
hat gut geklappt und der Zeitrahmen wurde eingehalten",
berichtete Seeger.
Diese Übung sollte die bisherige Ausbildung der Bereitschaft
auf dem Gebiet der Rettung unter Tage festigen. Weitere
Infos zur Arbeit des DRK auf der Internetseite: www.DRK-Clausthal.de.
fun
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| Goslarsche Zeitung
vom 02. Mai 2003 |
Chance für Schwarze – Erle
Pflanzaktion begeisterten Jugendliche
und Kinder – Ausruhen am Lagerfeuer
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Marina Schönfelder, Mitglied
der DRK-Jugend, war begeistert: "Am meisten hat die Erlebnis-Nachtwanderung
Spaß gemacht", strahlte die 11-Jährige. Die Schülerin nahm
mit 38 weiteren Jugendlichen an einer von der Revierförsterei
Wildemann, des THW, des DRK, und der örtlichen Feuerwehren
organisierten zweitägigen Pflanzmaßnahme anlässlich der
bundesweiten Aktion "Tag des Baumes" teil.
Parallel
hatte die Revierförsterei Buntenbock mit dem Kindergarten
Eschenbacher Teiche im Zulaufbereich des Hasenbacher Teiches
50 Schwarz-Erlen, "Baum des Jahres" 2003, gepflanzt. Die
Schwarz-Erle erreicht nur relativ geringes Alter von 100
bis 200 Jahren. "Durch ihren besonderen Wurzelaufbau wächst
sie bevorzugt auf feuchten und schwären Böden" erklärte
Förster Heinz Soltendieck. Daher ist dieser Baum für den
Hochwasserschutz besonders wichtig. Durch Mutation neu entstandener
Krankheitserreger ist diese Gattung zunehmend bedroht. Anlass
genug, die Natur zu unterstützen, und für eine Verbreitung
der Population im Oberharz zu sorgen.
Mit großem Eifer dabei
Die Kinder und Jugendlichen waren in ihrem Eifer kaum
zu bremsen. "Wir mussten schon immer kleine Zwangspausen
einlegen, weil die Anzahl der Setzlinge nicht ausreichend
war", berichtete Jugendbetreuer Gerd Reinert. Nachdem zunächst
300 Schwarz-Erlen im Wildemanner Forst ihr neues "Zuhause"
gefunden hatten, wurden schließlich nochmals insgesamt 500
Buchen eingepflanzt.
Nach
der Arbeit folgte das Vergnügen. Lagerfeuerromantik, ein
gemütlicher Grillabend und dann noch eine spannende Nachtwanderung
rundeten das erlebnisreiche Wochenende ab. Auch der Kindergarten
Eschenbacher Teiche nutzte den Tag des Baumes zu einer ausgiebigen
Waldbegehung in der Buntenbocker Forst. Revierleiter Dirk
Franke erklärte seinen aufmerksamen kleinen Zuhörern die
Grundzüge der Forstwirtschaft.
Bunte Bändchen
Die 16 Kinder durften auch aktiv mithelfen. Mit bunten
Bändchen markierten die fleißigen Helfer Rückegassen, Zukunftsbäume
und zu fällende "Bedrängerbäume".
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Letzte Änderung: Sat 29.10.2011, 18:10:36 () |
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