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Aus der Presse
2004
| Goslarsche Zeitung vom 15.
November 2004 |
Bekenntnis für Frieden in der Welt
Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in allen Orten
des Oberharzes- "Erinnern dar nie nachlassen"
OBERHARZ. "Das Erinnern daran, was Krieg bedeutet,
darf nie nachlassen", sagte Samtgemeindebürgermeister
Walter Lampe bei der gestrigen Gedenkveranstaltung zum
Volkstrauertag. In allen Orten des Oberharzes führte
gestern dieser Gedanke die Menschen in Gottesdiensten
und an Ehrenmalen zusammen.

Als festen Teil der Erinnerungskultur
charakterisierte der Samtgemeindebürgermeister den
Volkstrauertag. "Er konfrontiert uns mit der
Vergangenheit und dem Auftrag, das Vermächtnis der Opfer
zu erfüllen, indem wir uns nachhaltig für ein
friedliches Zusammenleben einsetzen." Gerade heute, da
Zukunftssorgen und eine als unentschlossen und unsicher
wahrgenommene Politik viele Menschen verunsicherten, sei
dies aktueller denn je. "Es gibt Menschen, die
vergleichen die heutige Zeit mit der Situation vor den
beiden Weltkriegen", so Lampe besorgt. Sie haben Angst
vor einem zukünftigen Krieg, verbinden mit dem Krieg
aber die Erfahrung des wirtschaftlichen Aufschwunges,
der nach 1945 auf den Zusammenbruch folgte." Doch je
"einfacher" die scheinbare "Lösung", desto größer sei
"die Gefahr, die komplexe und unberechenbare Realität
auszublenden". So müsse jeder in seinem eigenen Bereich
Vorbild sein und "nicht schweigen, wenn aus Unkenntnis
Dummheit wird und Dummheit wird in Aggression übergeht".

Unter den Teilnehmern waren neben Ratsmitglieder
Angehörige des Vereins der Kriegsopfer und
Hinterbliebenen, der Reservistenkameradschaft, des
Sozialverbandes, des DRK und der Freiwilligen Feuerwehr
sowie anderer Oberharzer Vereine.
Bergstadt-Bürgermeister Michael Austen, der zuvor bei
der Gedenkstunde in Buntenbock die Ansprache gehalten
hatte, hätte sich gewünscht, mehr junge Leute bei den
Feierstunden zu sehen. "Nur wenn wir wissen, was damals
geschehen ist und das Geschehen bedauern, wird unsere
Bereitschaft geweckt, etwas in unserer Gegenwart und
Zukunft zu ändern, zu verhindern, dass sich solches
wiederholt."
Auch in allen anderen Orten des Oberharzes gedachten
Räte, Vereine und Verbände sowie Einwohner in
Gottesdiensten und bei Kranzniederlegungen der Opfer von
Krieg und Gewalt. In Altenau gab es zwei
Veranstaltungen. Gemeinsam mit Vertretern des Rates, der
Vereine und Pastor Mark Trebing von der St.
Nikolai-Kirchengemeinde hielten Bürgermeister Gerhard
Lindemann und Stellvertreter Günter Vasel am Ehrenmal im
Marktgarten eine Gedenkstunde ab und legten auf dem
Ehrenfriedhof zusammen mit der Feuerwehr sowie Helmut
Ehrenberg und Rudi Gutmann vom Sozialverband Kränze
nieder. Musikvereine wie die "Janitscharen" in Altenau
oder die Bläser der Bergwerkswohlfahrt und Neues
Berghornisten Corps in Clausthal gaben den
Veranstaltungen die feierliche Note. bf/rc
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| Goslarsche Zeitung - ONLINE vom
20. Oktober
2004 |
"Verschüttete" Bergleute geborgen
OBERHARZ. Es roch nach Katastrophe, zumindest aber nach
einem Großeinsatz der Feuerwehren und anderer
Rettungskräfte aus dem Oberharz. Rund um das
Bergwerksmuseum Grube Samson drängten sich
Einsatzfahrzeuge. Mehr als 40 Rettungskräfte aus
Clausthal-Zellerfeld und 15 aus St. Andreasberg waren zu
einer Rettungsübung alarmiert.
Harte Arbeit wartete auf die Männer der beiden Wehren.
Nach einem angenommenen Bergunglück mussten mindestens
sechs Bergleute vorwiegend unter Tage gesucht, gefunden
und geborgen werden.
Sechs, sieben Fahrzeuge der Feuerwehren und des DRK,
darunter auch die Drehleiter aus Clausthal-Zellerfeld,
beherrschten hier das Bild. Kein Wunder, dass Anwohner
und Passanten mit großer Sorge auf diese Szene blickten.
Zum Glück aber handelte es sich nur um eine
Ausbildungsübung.cher
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| Goslarsche Zeitung vom 06. September
2004 |
Klosterhof: Brand in einem Zimmer
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Am Samstag wurde die Feuerwehr um
9.27 Uhr zum „Haus der Generationen“ am Klosterhof gerufen:
Aus zunächst ungeklärter Ursache hatte in einem der Bewohnerzimmer
eine auf dem Stuhl liegende Decke Feuer gefangen. Ein anderer
Heimbewohner bemerkte dies, verschaffte sich Zutritt, löschte
den Brand mit dem Pulverfeuerlöscher, schloss die Zimmertür
wieder und wartete auf die Feuerwehr.
Als diese mit fünf
Einsatzfahrzeugen eintraf, lag schwerer Brandrauch in der
betroffenen Etage. Mit einem Überdrucklüfter bliesen die
Feuerwehrleute den Rauch aus dem Gebäude. Neun Personen
klagten über Reizungen der Atemwege, nach der Betreuung
durch DRK-Sanitäter und den Bereitschaftsarzt wurden vier
von ihnen mit Verdacht auf Rauchvergiftung zur weiteren
Behandlung ins Robert-Koch-Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr
lobte die gute Reaktion der Heimbewohner und des Personals,
das die betroffene Station sofort geräumt hat.
Wie das Polizeikommissariat Oberharz am Sonntag mitteilte,
wird als Brandursache Unachtsamkeit eines 77-jährigen Bewohners
beim Rauchen angenommen.öh
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| Goslarsche Zeitung - ONLINE vom
30. Juni 2004 |
Feuer im Dachgeschoss eines Wohnhauses
CLAUSTHAL-ZELLERFELD.
Ein Feuer, das sich am Dienstagvormittag im Dachgeschoss
eines Wohnhauses in der Rollstraße ausbreitete, verursachte
hohen Sachschaden. Die Freiwillige Feuerwehr spricht von
mindestens 100.000 Euro.
Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Nur im
Erdgeschoss hatte sich eine ältere Hausbewohnerin aufgehalten,
die aber von einem Taxifahrer, der die Flammen offenbar
als erster entdeckt hatte, noch vor Eintreffen der Rettungskräfte
aus dem Haus geleitet wurde.
Alle neun Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld
und rund 40 Einsatzkräfte waren nach der Alarmierung gegen
9.28 Uhr ausgerückt. Gegen 12 Uhr waren die Flammen gelöscht.
Die Einsatzkräfte vermuten, dass Reparaturen an der rückwärtigen
Seite des Hauses Auslöser für das Feuer waren, berichtet
ein Helfer.oli / Foto: FF Clausthal - Zellerfeld
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| Goslarsche Zeitung vom 17. Mai
2004 |
"Fachgruppe Absturzsicherung" von DRK und Feuerwehr
im Oberharz aufgebaut
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Der Harz ist durchzogen von engen
Stollen und Schächten – Relikte des Bergbaus, die längst
nicht alle unzugänglich sind. Manche dienen musealen Zwecken,
andere der Forschung. Was aber, wenn jemand unter Tage verunglückt?
Und wie kann bei Unfällen auf Türmen und anderen hohen technischen
Anlagen geholfen werden? Antworten auf diese Fragen liefert
die neue "Fachgruppe Absturzsicherung", ein Gemeinschaftsprojekt
des DRK und der Feuerwehr im Oberharz.
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit haben Spezialisten
dieser Rettungskräfte in den vergangenen Monaten untertägige
Übungen für den Ernstfall vorgenommen. Nass, kalt und dunkel
ist es im Berg, an manchen Stellen steht das Wasser kniehoch.
Und: Funkverbindungen sind so gut wie ausgeschlossen. Hier
ist das gute alte Kabeltelefon gefragt. "Exakte Ortskenntnis
und ausdauernd hohe Leistungsfähigkeit sind unumgänglich",
sagt Ortsbrandmeister Lothar Kahla. Das wundert nicht: Verletzte
müssten mehrere hundert Meter, vielleicht auch einige Kilometer,
durch sehr niedrige und schmale Stollen getragen oder per
Gebirgstrage mit untergesetztem Rad gefahren werden.
"In mehreren Übungen haben wir die möglichen Einsatzfälle
durchgearbeitet", berichtet der Ortsbrandmeister. Und: "Auf
Grund der immer wieder gezeigten Leistungen und des großen
Erfahrungsschatzes kann eindeutig festgestellt werden, dass
die Fachgruppe ihr Ziel erreicht."öh
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| Goslarsche Zeitung vom 27. April
2004 |
Rettung aus dem Förderschacht
Freiwillige Feuerwehr, THW und DRK übten gemeinsam
CLAUSTHAL-ZELLERFELD.
Auf die besondere Bedeutung der Einsatzübung am Freitag
wies Gemeindebrandmeister und Gesamteinsatzleiter Andreas
Hoppstock hin, denn erstmals nach längerer Zeit wurde die
Zusammenarbeit von Freiwilliger Feuerwehr, Technischem Hilfswerk
(THW) und Deutschem Roten Kreuz (DRK) praxisnah geübt.
THW - Zugführer Thomas Reinert hatte ein umfangreiches
Szenario für das Gelände der Harzwasserwerke (HWW) ausgearbeitet.
An vier Einsatzorten erwarteten die kurz nach der Alarmierung
eintreffenden Einheiten der Rettungsverbände Aufgaben, die
unterschiedlichste Rettungstechniken und das Zusammenspiel
aller Beteiligten erforderten.
Routiniert bewältigt
Unter dem Auge von Samtgemeindebürgermeister Walter Lampe,
dem Bau- und Feuerwehrausschussvorsitzenden Dr. Leopold
von Gerstenbergk - Helldorf, der Ordnungsamtleiterin Dagmar
Lieberwirth und Hauptkommissar Gerhard Ziegeler wurden umgehend
die notwendigen Rettungsmaßnahmen eingeleitet und routiniert
bewältigt.
Die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun: Feuerwehrleute
aus Clausthal - Zellerfeld wurden mit mehreren Löschfahrzeugen
zu einer in Brand geratenen Fahrzeughalle gerufen, um zwei
Mitarbeiter aus der Halle zu retten und zur medizinischen
Versorgung an DRK - Sanitäter zu übergeben. Zugleich bekämpften
die Helfer das Feuer. Und während das THW die Fahrzeuge
aus der Halle barg, eilten Rüstwagen und Drehleiter zum
Förderturm des Kaiser - Wilhelm - Schachtes. Dort hatte
sich fiktiv bei Reparaturarbeiten eine Explosion ereignet,
die zwei Arbeiter auf dem Förderturm verletzte und zwei
weitere in den zehn Meter ehemaligen Förderschacht riss.
Nicht alltäglich
Die
Höhenrettung mit Drehleiter wurde in Einsätzen häufiger
geübt, während die Tiefenrettung aus dem Schacht eine nicht
alltägliche Aufgabe darstellte, wie Andreas Hoppstock betonte.
Die Rettung der Verunglückten aus dem Schacht durch die
kürzlich gegründete Fachgruppe "Absturzsicherung und Besucherbergwerke"
von Feuerwehr und DRK verlief hervorragend, wie ein
"Geretteter" berichtete.
Einen weiteren Einsatz für DRK und THW stellte ein LKW
- Unfall dar, bei dem der schwer verletze Fahrer versorgt,
geboren und die Ladung gesichert werden musste.
Parallel zu den Rettungseinsätzen errichtete die DRK
- Ortsgruppe Bad Harzburg ein beheizbares Zelt und versorgte
die "Verletzten", die von den THW - Ortsverbänden aus Goslar
und Osterode gestellt wurden. Ebenfalls im Einsatz war das
Clausthaler DRK unter Leitung von DRK - Bereitschaftsführer
Hans Günther Hammer, der die Verantwortung für den DRK -
Einsatz trug.
Die Zusammenarbeit der Rettungskräfte wurde von Andreas
Hoppstock und dem THW - Ortsbeauftragten Joachim Niebaum
abschließend als gut bewertet. "Bis auf ein paar Kleinigkeiten
war alles in Ordnung" und "diese würden in die Ausbildung
einfließen" stellte Andreas Hoppstock zufrieden fest.
Rund 50 Feuerwehrleute unter der Leitung von Andreas
Hoppstock und Ortsbrandmeister Lothar Kahla nahmen an der
Übung teil, dazu 30 Aktive des THW und 20 Helfer des DRK.
Die gemeinsame Übung war vor allem sehr wichtig, wie der
Gemeindebrandmeister betonte, um das Zusammenwirken der
Rettungskräfte zu trainieren. abe
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| Erstsemesterinfo SS
04 |
"Warum tust Du das?"
Ehrenamtliche Rotkreuzarbeit neben dem Studium
Eine
ganz normale Vorlesung: Entspannte Studis lauschen aufmerksam
den Ausführungen des Dozenten. Plötzlich ein Piepen; erste
Kommentare: "Mach das Handy aus!" und dann allgemeine Verwirrung
als der vermeintliche Vieltelefonierer aus dem Hörsaal läuft.
Als Letztes hört man nur noch eine verrauschte Durchsage
"Leitstelle Goslar - Notfalleinsatz für das DRK Clausthal…"
Solche oder ähnliche Szenen werden Euch möglicherweise häufiger
begegnen; sei es passiv, als verwunderter Augenzeuge, oder
aktiv, als alarmierte/r RotkreuzhelferIn.
Wir,
die ehrenamtlichen Mitglieder der Rotkreuzbereitschaft Clausthal
- Zellerfeld, sind auf vielfältige Weise aktiv. So decken
wir die sanitätsdienstliche Betreuung von Veranstaltungen
ab und sind in den Zivil- und Katastrophenschutz eingebunden.
Weiterhin bilden wir die Bergwachtgruppe Clausthal aus unseren
Reihen und unterstützen aktiv den Rettungsdienst des Landkreises
Goslar.
Durchschnittlich zu 150 Einsätzen werden wir pro Jahr alarmiert;
alleine in diesem Jahr 131mal (Stichtag: 27.08.). Davon
waren 57 Einsätze Notfälle aller Art, der Rest Krankentransporte,
Unterstützungen der Feuerwehr bei Bränden und Einsätze im
Rahmen der Bergwacht.
Bei alledem sind wir doch eine relativ kleine Gruppe von
momentan nur 13 Aktiven. Also:
Wir
brauchen Euch!
Solltet Ihr also Interesse haben Euch neben dem Studium
einer interessanten, anspruchsvollen Aufgabe zu widmen,
dann schaut doch mal vorbei. Entweder jeden Dienstag ab
1900 Uhr in unserer Wache (Robert-Koch-Straße
24 - 350 Meter vom IMW entfernt) oder auf unserer Homepage
http://www.drk-clausthal.de/aktiv/,
so dass auch Ihr vielleicht mal gefragt werdet "Warum tust
Du das?"
Kontakt:
Randolf Hoffmann (
randolf.hoffmann@tu-clausthal.de) und
Jan Seeger (
info@drk-clausthal.de)
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| Goslarsche Zeitung
vom 23. März 2004 |
Dienst zum Wohl der Allgemeinheit
DRK ist auf vielen Gebieten aktiv - Langjährige Mitglieder
geehrt - Knapp 20 000 Stunden abgeleistet
CLAUSTHAL-ZELLERFELD.
Der Überblick in die vielfältigen Aktivitäten und die Ehrung
langjähriger Mitglieder standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung
des DRK-Ortsvereins.
Wie breit die Aktivitäten des DRK angelegt sind, zeigte
sich am Wochenende in den Spartenberichten. Die Helfer betreuen
im DRK-Heim Senioren, aus dem Jugendrotkreuz wird der Nachwuchs
rekrutiert, und mit der Bergwacht steht sommers wie winters
eine kleine Gruppe bereit, die sich in Lehrgängen ständig
für die Einsätze in Gruben sowie an Ski- und Berghängen
fortbildet. Am Bocksberg leisten die Helfer an vielen Wochenenden
zudem Sanitätsdienst für die Wintersportler.
Darüber hinaus wird mit der Feuerwehr die Gründung einer
Absturzgruppe vorbereitet, die in Schächten, Gruben und
Gebäuden ausrücken soll. Im Sommer wollen die Helfer einsatzbereit
sein.
Kleidung und Spielzeug
Ortsvereinsvorsitzender Dr. Leopold von Gerstenbergk-Helldorff
erinnerte an den in Altenau organisierten Besuch von Kindern
aus dem Raum Tschernobyl, die im vorigen Jahr drei Wochen
den Harz besucht haben. DRKler hatten Kleidung und Spielzeug
für die Mädchen und Jungen gesammelt und mit ihnen Ausflüge
unternommen. Leopold von Gerstenbergk-Helldorff würdigte
besonders die Initiative von Bereitschaftsführer Günter
Hammer.
Der 1. Vorsitzende hob den großen Gemeinschaftssinn hervor.
Die Aufgaben, die das DRK zu bewältigen habe, lasteten aber
auf immer weniger Schultern. Wichtig sei, den Bereitschaftsdienst
zu stärken.
Bereitschaftsführer Hammer gab einen Überblick über die
Einsätze 2003, die sich auf knapp 20 000 Stunden summieren.
Das Jugendrotkreuz pflanzte mit der Forst mehrere 100 Laubbäume,
das DRK half bei Sportveranstaltungen, dem Raderlebnistag
und der NDR-Grilltour und war bei wohltätigen Aktionen wie
dem Verkauf eines 100 Meter langen Weihnachtsstollens und
Riesenmengen Glühwein zur Stelle.
Blutspenden, Altkleidersammlungen, Notfalleinsätze, Bergungen
und andere Rettungen sowie das Verladen von Kleidung und
Betreuungsfahrten gehören zum Aufgabenbereich. Besonders
würdigte Hammer die enge und gute Zusammenarbeit mit Feuerwehr,
THW und Polizei.
Weniger erfreulich ist, dass auch 2003 mehrfach Unrat
vor dem DRK-Heim abgelegt wurde. Eine Unsitte, um die kostenpflichtige
Entsorgung zu sparen, die auf diese Weise auf das DRK abgewälzt
wird.
60 Jahre dabei
Ilsabe Fließbach, 2. Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes,
Orstvereinschef von Gerstenbergk-Helldorff und Bereitschaftsführer
Hammer konnten mit Waltraut Schmidt und Elfriede Pfeifer
zwei passive Mitglieder auszeichnen, die seit 60 Jahren
Mitglied im Verein sind. "Ein Leben lang Engagement beim
DRK", bemerkte dazu Ilsabe Fließbach. Das trifft auch auf
Günter Hammer zu, der für 55-jährige aktive Mitgliedschaft
ausgezeichnet wurde. 30 Jahre sind Jürgen Müller und Steffen
Hammer dabei, 20 Jahre Markus Vollmer und Karsten Kopitzki,
15 Jahre Manfred Göring, 10 Jahre Randolf Hoffmann und Benny
Brüggemann.
Die Bedeutung des DRK zeigte sich an der langen Liste
der Grußworte. Samtgemeindebürgermeister Walter Lampe und
Bürgermeister Michael Austen würdigten die Arbeit des Ortsverbandes.
Ihnen schlossen sich Joachim Niebaum vom THW, Andreas Hoppstock
für die Samtgemeindefeuerwehr, Gerhard Ziegler für das Polizeikommissariat
Oberharz, Kurt Niems für das Neue Berghornistencorps und
Hanna Müller für das DRK Lerbach an. oli / Foto: Stade
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| Goslarsche Zeitung
vom 17. März 2004 |
Passantin schwer verletzt
Auto erfasste Spaziergängerinnen - Bundesstraße mehr
als eine Stunde gesperrt
CLAUSTHAL-ZELLERFELD.
Ein Verkehrsunfall mit schlimmen Folgen ereignete sich gestern
Nachmittag an der Erbprinzentanne. Zwei ältere Patientinnen
aus der Fachklinik, die an der angrenzenden B 241 spazieren
gingen, wurden gegen 16 Uhr von einem Pkw erfasst. Eine
der Frauen erlitt laut Polizei "schwerste Verletzungen"
am Kopf.
Der Rettungshubschrauber Christoph 30 brachte das 64-jährige
Unfallopfer aus Freden in die Uniklinik Göttingen. Am Abend
hieß es, es bestehe keine Lebensgefahr mehr.
Die andere Frau, eine 69-Jährige aus Vechelde, sowie
die 48-jährige Unfallverursacherin aus Clausthal-Zellerfeld
kamen mit leichten Verletzungen davon und wurden ins Krankenhaus
Clausthal-Zellerfeld gebracht, das sie bald wieder verlassen
konnten.
Die B 241 wurde für mehr als eine Stunde gesperrt. Mehrere
Rettungswagen und ein Notarzt waren vor Ort, ebenso Helfer
des DRK.
Der
Unfall ereignete sich, wie die Polizei mitteilte, weil die
Oberharzerin, die aus Richtung Goslar unterwegs war, mit
ihrem Pkw nach rechts ausscherte. Sie wich aus einer Kurve
kommend einem Fahrzeug aus, das wegen eines wartenden Linksabbiegers
stoppen musste. Bei dem Ausweichmanöver fuhr die Oberharzerin
mit ihrem VW Lupo die Patientinnen an, die auf dem Seitenstreifen
nahe eines der Klinik gegenüber liegenden Parkplatzes unterwegs
waren. Nach dem Zusammenstoß geriet der Unfallwagen wieder
auf die Straße und prallte auf einen haltenden Linienbus.
Pkw und Bus waren nicht mehr fahrtüchtig, berichtet die
Polizei weiter.
Die kurvenreiche Ecke an der Fachklinik Erbprinzentanne
mit ihren Bushaltestellen gilt als unübersichtlich. Regelmäßig
wird dort die Geschwindigkeit überwacht. Ob zu schnelles
Fahren oder Unaufmerksamkeit für den gestrigen Unfall verantwortlich
waren, war bis zum Abend noch nicht abschließend geklärt,
so die Polizei. oli
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| Goslarsche Zeitung
vom 02. März 2004 |
Schwerer Unfall beim Rodeln
Auf
der Rodelwiese an der Altenauer Schwefelquelle wurde eine
Frau aus Kaufungen am Sonnabend gegen 14.40 Uhr schwer verletzt.
Wie die Polizei am Montag auf GZ-Anfrage mitteilte, wurde
die Frau angefahren und stürzte dabei derart unglücklich,
dass sie Verletzungen am Kopf erlitt. Neben den Einsatzkräften
von Deutschen Rotem Kreuz (DRK) und Bergwacht waren ein
Notarzt des Rettungsdienstes und ein Rettungshubschrauber
aus Göttingen zur Rodelbahn hinter die Eissporthalle gerufen
worden. Schließlich brachte der Rettungswagen die Verletzte
ins Krankenhaus nach Goslar. Foto: Heiko Sander
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| Goslarsche Zeitung
vom 02. Januar 2004 |
Wohnungsbrand am Neujahrsmorgen
Haus stark verqualmt - Familie konnte sich retten
WILDEMANN. Nach einem Wohnzimmerbrand mit erheblicher
Rauchentwicklung im ganzen Haus musste am frühen Neujahrsmorgen
eine Wildemanner Familie evakuiert werden.
Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasentwicklung
ins Krankenhaus Clausthal - Zellerfeld eingeliefert, teilte
Gemeindebrandmeister Andreas Hoppstock mit. Die andern fünf
Familienmitglieder, darunter zwei Kleinkinder, fanden nach
Untersuchung durch den Notarzt wohlbehalten Unterkunft in
einem Seesener Hotel.
Die Brandursache ist laut Hoppstock, der zusammen mit
dem Wildemanner Ortsbrandmeister Thomas Sudhoff den Einsatz
leitete, noch unklar. Möglicherweise habe ein defektes Elektrogerät
das Feuer ausgelöst.
Alarmiert worden war die Feuerwehr um 3 Uhr. Gleichzeitig
mit den Wildemannern rückten die Einsatzkräfte der FFW Clausthal
- Zellerfeld zu dem Haus ind er Halde Ernst - August aus.
Das ganze Haus sei sehr stark verqualmt gewesen, berichtete
der Gemeindebrandmeister. "Die Familie ist im Schlaf überrascht
worden. Alle konnten das Haus schnell verlassen." Um sie
kümmerten sich Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes,
die bei der Quartiersuche halfen.
Insgesamt waren 47 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen
vor Ort. Das Feuer sei schnell gelöscht gewesen, die Hauptarbeit
war dann, mittels Hochdrucklüfter den Rauch aus den Räumen
zu bekommen, so Hoppstock weiter. Der Einsatz wurde um sechs
Uhr mit der Sicherung des Hauses abgeschlossen. Die betroffene
Wohnung kann erst wieder genutzt werden, wenn die Brandursache
geklärt ist. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei
in Goslar. P.W./bf
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Letztes Änderung: Fri 11.06.2010, 08:17:29 () |
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