
































|
|
|
|
Aus der Presse 2012
|
Goslarsche
Zeitung - Online vom 01.05.2012 |
|
Viele
Motorradunfälle im Harz
OBERHARZ.
Zu einer Reihe von Unfällen mit Motorrädern führte das stark
erhöhte Verkehrsaufkommen über das lange Wochenende bis zum
1. Mai. Einige Biker wurden dabei verletzt, drei von ihnen
schwer.
Eine
spektakuläre Bergung an der kurvenreichen B498 zwischen
Altenau und Dammhaus erforderte am Sonntagabend ein
29-jähriger Motorradfahrer aus Braunschweig, der von der
Straße abgekommen und unter der Leitplanke hindurch einen
vier Meter tiefen Abhang hinuntergestürzt war. Die Altenauer
Feuerwehr übernahm die Bergung des Verunglückten mit
Drehleiter und am Korb angehängter Trage.
Am Sonntag übersah ein 18-jähriger Autofahrer beim Verlassen
der Tankstelle an der Andreasberger Straße in Clausthal
einen 42-jährigen Motorradfahrer aus Garbsen. Die Fahrzeuge
stießen zusammen, wobei sich der Biker schwere Verletzungen
zuzog. Nach ärztlicher Erstversorgung am Unfallort wurde er
mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Ebenfalls übersehen und schwer verletzt wurde am
Montagvormittag ein 22-jähriger Motorradfahrer aus Berlin,
als in St. Andreasberg an der Rehberg-Klinik ein 51-jähriger
Pkw-Fahrer von einem Grundstück auf die Braunlager Straße
einbog und es zum Zusammenstoß kam. |
|
Goslarsche
Zeitung - Online vom 30.04.2012 |
|
Kohlenmonoxid: 37-jährige Mutter in akuter Lebensgefahr

TORFHAUS. Ein Wochenendausflug in eine Harzer
Ferienhütte hätte für eine vierköpfige Familie aus
Ahrensburg bei Hamburg fast mit dem Erstickungstod geendet.
Aus einem Kachelofen trat über Nacht hochgiftiges
Kohlenmonoxid aus. Die Rettung gelang unter dramatischen
Umständen.
Um
gegen kühle Harzer Nächte gefeit zu sein, hatte die Familie
nach Angaben eines Goslarer Polizei-Sprechers ihre
angemietete Skihütte auf Torfhaus am Freitagabend eingeheizt
und war zu Bett gegangen. Die 37-jährige Mutter erwachte
demzufolge gegen fünf Uhr am Samstagmorgen, stand auf und
brach aufgrund der Gaskonzentration zusammen. Ihr
47-jähriger Ehemann fuhr sie und die beiden fünf und sieben
Jahre alten Kinder ins Krankenhaus nach Goslar.
Wie er
die Tour geschafft hat, weiß niemand. Seine Frau schwebte
beim Eintreffen in Goslar in akuter Lebensgefahr und wurde
mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach
Halle/Saale weitergeflogen. Sie wird dort ebenso wie ihre
Kinder und ihr Gatte, bei denen Ärzte eine schwere
Gesundheitsschädigung diagnostizierten und die per
Krankenwagen hinterher gefahren wurden, in einer Druckkammer
behandelt. Zum Geschehen auf Torfhaus, so der
Polizei-Sprecher, habe noch keiner von ihnen befragt werden
können, weil alle unter Wahrnehmungsstörungen litten. |
|
KarzKurier vom 16.03.2012 |
|
Erste Hilfe in
verseuchten Gebieten
Rettungssanitäter aus der
Region absolvieren ABC-Grundausbildung - Osterode Dr. Wittig
leitete Kurs

KREIS OSTERODE. Eine Vorreiterrolle war den
DRK-Sanitätern aus Seesen und Clausthal-Zellerfeld bestimmt,
die jetzt am Lehrgang "Standardisierte
CBRN(E)-Grundausbildung" des Landesverbandes teilnehmen.
Denn es war ein Pilotlehrgang hinsichtlich des Schutzes
bei Einsätzen mit chemischem, biologischem, radiologischem,
nuklearem oder explosivem Gefährdungspotenzial, früher auch
unter dem Begriff "ABC" geläufig. Neben Jürgen Müller für
den gastgebenden Ortsverband Clausthal-Zellerfeld leiteten
Mario Lehmann vom Kreisverband Goslar und Dr. Tobias Wittig
vom Kreisverband Osterode die Ausbildung. Wobei Lehmann und
Wittig gemeinsam mit zwei weiteren Kameraden auch den
Leitfaden für diese nun demnächst landesweit angebotene
Schulung erarbeitet haben. Probanden wie auch die Ausbilder
waren mit dem Verlauf zufrieden. Sowohl Lehmann als auch
Wittig haben sich schon länger mit den oft unsichtbaren
Gefahren beschäftigt. Das neue Gefahrenabwehrkonzept des
Bundes fordert auch vom Deutschen Roten Kreuz spezielle
Schulungen, wobei es sich vorrangig um den Selbstschutz
handelt.
Im verseuchten Gebiet
Dabei sollen die DRK-Sanitäter sich nicht mit Feuerwehr
oder dem Technischen Hilfswerk ins Gehege kommen. Diese
Hilfsorganisationen bekämpfen bei einem Nuklear-Unfall,
einen Seuchenausbruch oder einer Katastrophe mit Giftstoffen
weiter die Gefahr selbst. Das DRK hingegen soll in einem
kontaminierten, also verseuchten Bereich bereits helfen
können. "Verletzte können nicht einfach weggebracht werden,
sonst übertragen sie die Erreger", erläuterte Müller. Sei
werden also nur aus der unmittelbaren Gefahrenzone gebracht,
befinden sich dann aber immer noch innerhalb eines zu
dekontaminierenden Bereiches, in dem sich noch Erreger
befinden können. Dort muss dennoch eine medizinische Erst-
oder Notversorgung stattfinden, freilich unter der absoluten
Helferprämisse "Selbstschutz". Das erfordert das Tragen
eines entsprechenden Anzugs mit Atemmaske.
"Auch bei unbekannten Viren, wo man nicht weiß, wie
gefährlich sie sind oder welcher Virus das überhaupt ist,
muss zum Selbstschutz die Schutzbekleidung angezogen
werden", sagt Wittig. In dem Lehrgang, der immerhin 17
Stunden umfasst, lernen die DRK-Helfer "zu erkennen, wann
die Schutzausrüstung notwendig ist, wie man mit ihr umgeht
und sich richtig schützt", fasste Wittig zusammen. "Wenn man
einigermaßen trainiert ist, kann man in dem Schutzanzug bis
zu einer Stunde arbeiten", sagte Lehmann. Damit meinte er
allerdings das Behandeln und Betreuen von Verletzten. "Wenn
man die Patienten noch transportieren muss, sich körperlich
verausgabt, dann etwa ein halbe Stunde", lautet die
Richtlinie laut Lehmann.
"Überraschend bequem"
"Eigentlich ist das überraschend bequem", stellte Patrick
Höppner fest. Der Seesener war Demonstrations-Objekt bei der
Vorführung und hatte sich gerade aus dem Schutzanzug schälen
lassen. Auch dabei gibt es eine klare Reihenfolge, wie die
Kleidung abgelegt wird, um sich nicht über Hautkontakt oder
Tröpfchen doch noch zu infizieren. "Eine halbe Stunde
Arbeiten müsste gut gehen", lautete auch sein Urteil,
"lediglich die Klebereste stören." Denn nicht nur der
Hosenschaft an den Stiefeln, die Jackenärmel mit den
Handschuhen, auch die Maske und Brille werden mittels
Klebeband abgedichtet. Und im Gesicht kommt dann auch schon
mal Kleber an die Haut.
Den ersten Schulungstag hatte reichlich Theorie bestimmt.
Da lockerten die praktischen Übungen mit dem Anlegen der
Schutzkleidung und dem Anprobieren der verschiedenen
Atemschutz-Masken den zweiten Tag angenehm auf. Denn nachdem
Lehmann das Anziehen an Höppner demonstriert hatte, durften
alle 16 Teilnehmer das einmal üben. Paarweise halfen sie
sich in und aus den Anzügen, während Lehmann und Wittig ein
scharfes Auge auf das Geschehen warfen. Kommandos wie "Nicht
anlehnen" oder "da nicht anfassen" warfen sie schon mal
korrigierend ein. Aber: "Es hat allen viel Spaß gemacht und
sie machen das auch ganz gut", lobte Lehmann. Zum Finale gab
es dann noch ein paar psychologische Tipps, wie man mit den
Verletzten in solchen Situationen umgeht, denn schließlich
ist es für die Verletzten doch etwas anderes, wenn sie von
jemandem im Schutzanzug behandelt werden als von einem
"normalen" Sanitäter.
Zehn Ausbilder gibt es, die nun landesweit diese Schulung
bei möglichst vielen DRK-Sanitätern vornehmen. In der Region
wird im September das nächste Mal geschult. Die beiden
Kreisverbände werden dabei auch in Zukunft weiter eng
zusammenarbeiten, ein Kompetenzzentrum in Sachen
CBRN(E)-Gefahren soll gebildet werden. Eine sinnvolle
Maßnahme, bedenke man, dass allein im Kreis Goslar zehn
Betriebe zu finden seien, die der Störfallverordnung
unterliegen, bei denen also ein erhöhtes Gefahrenpotenzial
liegt. Wittig: "Schweinegrippe oder Fukushima haben gezeigt,
wie wichtig es ist, jederzeit voll einsatzbereit zu sein." |
|
Seesener
Beobachter vom 13.03.2012 |
|
Jederzeit voll einsatzbereit - auch im Schutzanzug
Pilotlehrgang des Landesverbandes unter Beteiligung von
Seesener DRK-Aktiven in Clausthal- Zellerfeld
Seesen
(cfk). Eine Vorreiterrolle war den DRK-Sanitätern aus
Seesen und Clausthal-Zellerfeld bestimmt, die jetzt am
Lehrgang „Standardisierte CBRN(E)-Grundausbildung“ des
Landesverbandes teilnahmen. Denn es war der Pilotlehrgang
hinsichtlich des Schutzes bei Einsätzen mit chemischem,
biologischem, radiologischem, nuklearem oder explosivem
Gefährdungspotential, früher auch unter dem Begriff ABC
geläufig.
Neben
Jürgen Müller für den gastgebenden Ortsverein
Clausthal-Zellerfeld führten die Ausbildung Mario Lehmann
vom Kreisverband Goslar und Dr. Tobias Wittig vom
Kreisverband Osterode durch. Wobei Lehmann und Wittig
gemeinsam mit zwei weiteren Mitstreitern auch den Leitfaden
für diese nun demnächst landesweit angebotene Schulung
erarbeitet haben, denn sowohl die Probanden als auch die
Ausbilder waren mit dem Verlauf recht zufrieden. Sowohl
Lehmann als auch Wittig haben sich schon länger mit den oft
unsichtbaren Gefahren beschäftigt. Das neue
Gefahrenabwehrkonzept des Bundes forderte auch vom Deutschen
Roten Kreuz spezielle Schulungen, wobei es sich da vorrangig
um den Selbstschutz handelt.
Dabei
sollen die DRK-Sanitäter sich nicht mit Feuerwehr oder
Technischem Hilfswerk ins Gehege kommen. Diese
Hilfsorganisationen bekämpfen weiter die Gefahr selbst. Das
DRK hingegen soll in einem kontaminierten, also verseuchten
Bereich bereits helfen können. „Verletzte können ja nicht
einfach weggebracht werden, sonst übertragen sie die Erreger
ja“, erläutert Müller. Sie werden also nur aus der
unmittelbaren Gefahrenzone gebracht, befinden sich dann aber
immer noch innerhalb eines zu dekontaminierenden Bereiches,
wo eben die Erreger sich noch befinden können. Dort muss
dennoch eine medizinische Erst- oder Notversorgung
stattfinden, allerdings unter der absoluten Helferprämisse
„Selbstschutz“. Das bedeutet einen entsprechenden Anzug mit
Atemschutzmaske.
„Auch
bei unbekannten Viren, wo man eben nicht weiß, wie
gefährlich sie sind oder welcher Virus das überhaupt ist,
muss zum Selbstschutz die Schutzbekleidung angelegt werden“,
sagt Wittig. Auf dem Lehrgang, der immerhin 17
„Schulstunden“ umfasst, lernen die DRK-Helfer „zu erkennen,
wann die Schutzausrüstung notwendig ist, wie man mit ihr
umgeht und sich richtig schützt“, fasst Wittig zusammen.
„Wenn man einigermaßen trainiert ist, kann man in dem
Schutzanzug bis zu einer Stunde arbeiten“, sagt Lehmann.
Damit meint er allerdings das Behandeln und Betreuen von
Verletzten. „Wenn man die Patienten noch transportieren
muss, sich körperlich verausgabt, dann etwa eine gute halbe
Stunde“, lautet die Richtlinie laut Lehmann. „Eigentlich ist
das überraschend bequem“, stellt Patrick Höppner fest. Der
Seesener war Demonstrations-Objekt, hat sich gerade aus dem
Schutzanzug schälen lassen, denn auch da gibt es eine klare
Reihenfolge, wie die Kleidung abgelegt wird, um sich nicht
über Hautkontakt oder Tröpfchen doch noch zu infizieren.
„Eine
halbe Stunde Arbeiten müsste gut gehen“, lautet auch sein
Urteil, „lediglich die Klebereste stören.“ Denn nicht nur
der Hosenschaft an den Stiefeln, die Jackenärmeln mit den
Handschuhen, auch die Maske und Brille werden mittels
Klebeband abgedichtet. Und im Gesicht kommt dann auch schon
mal Kleber an die Haut.
Den
ersten Schulungstag hatte reichlich Theorie bestimmt. Da
lockern die praktischen Übungen mit dem Anlegen der
Schutzkleidung, dem Anprobieren der verschiedenen
Atemschutz-Masken den zweiten Tag angenehm auf. Denn nachdem
Lehmann das richtige Anziehen an Höppner demonstriert hat,
dürfen alle 16 Teilnehmer das einmal üben. Paarweise helfen
sie sich in und aus den Anzügen, während Lehmann und Wittig
ein scharfes Auge auf das Geschehen werfen. „Nicht anlehnen“
oder „da nicht anfassen“ werfen sie dann schon mal
korrigierend ein. Aber „es hat allen viel Spaß gemacht und
sie machen das auch ganz gut“, lobt Lehmann. Zum Finale gibt
es dann noch ein paar psychologische Tipps, wie man mit den
Verletzten in solch einer Situation umgeht, denn schließlich
ist es doch etwas anderes, wenn man von jemandem im
Schutzanzug behandelt wird als von einem „normalen“
Sanitäter.
Zehn
Ausbilder gibt es, da nun landesweit diese Schulung bei
möglichst vielen DRK-Sanitätern vornehmen. In der Region
wird im September das nächste Mal geschult. Die beiden
Kreisverbände werden diesbezüglich auch in Zukunft weiter
eng zusammen arbeiten, eine Art Kompetenzzentrum
hinsichtlich dieser CBRN(E)-Gefahren soll gebildet werden.
Eine
sinnvolle Maßnahme, bedenkt man, dass allein im Kreis Goslar
zehn Betriebe zu finden sind, die der Störfallverordnung
unterliegen, bei denen also ein erhöhtes Gefahrenpotential
liegt. „Schweinegrippe oder Fukushima“, so Wittig, „haben
gezeigt, wie wichtig es ist, jederzeit voll einsatzbereit zu
sein.“ |
|
Goslarsche
Zeitung vom 13.03.2012 |
|
Sicher helfen trotz Lebensgefahr
Neues Gefahrenabwehrkonzept: DRK schult Umgang mit
schädlichen Substanzen
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Es ist ein Pilotprojekt:
Erstmals wurden im Landesverband Niedersachsen des Deutschen
Roten
Kreuz
(DRK) nach neuem Konzept 16 Helfer für Einsätze geschult,
bei denen sie mit sogar lebensgefährlichen Stoffen in
Berührung kommen. CBRN(E) - Gefahren nennen das die
Experten. Die Anfangsbuchstaben stehen kurz für chemisch,
biologisch, radiologisch, nuklear und explosiv.
"Damit haben auch wir es natürlich nicht täglich zutun",
sagt Mario-Alexander Lehmann, DRK Kreisverband Goslar, der
gemeinsam mit Dr. Tobias Wittig, DRK Kreisverband Osterode,
federführend an der Erstellung der Ausbildungsunterlagen im
DRK Landesverband Niedersachsen Beteiligt war. Grundlage ist
das neue Gefahrenabwehrkonzept des Bundes.
"Die größte Herausforderung ist es, die Helfer psychologisch
auf die Einsätze vorzubereiten", sagt Lehmann, der selbst
Rettungssanitäter ist. "Ihnen muss klar sein: Sie begeben
sich in Lebensgefahr." Wichtig sei es, dass Helfer lernen,
nicht nur ihren Fähigkeiten, sondern auch der Schutzkleidung
zu vertrauen. Ausbilder Lehmann fördert dies mit einem
Versuch: Er bittet den angehenden Sanitätshelfer Patrick
Höppner in voller Schutzkleidung um einen "Schnüffeltest",
bei dem zusätzlich eine extra Maske aufgesetzt wird, die
einem Imkerhut ähnelt. Unter sie wird ein Duft gesprüht und:
Höppner riecht unter seinem Atemschutz nichts.
Weniger beweglich

Die drei Ausbilder Mario-Alexander Lehmann, Dr. Tobias
Wittig und Jürgen Müller, DRK Kreisverband Goslar und
Zugführer der 2. Einsatzeinheit, legen bei dem Lehrgang auf
der DRK-Wache Clausthal-Zellerfelds viel Wert auf Praxis.
Die Teilnehmenden probieren selbst aus, wie etwa ein
Schutzanzug anzuziehen ist. "Ganz gut" haben die sich
angefühlt, meinte Höppner. Nur die Bewegungsfreiheit sei
leicht eingeschränkt. Mit Wissen über den Eigenschutz
gerüstet, können Helfer Aufgaben übernehmen wie die
Dekontamination von Verletzten oder Evakuierungen wie etwa
bei chemischen Unfällen. "Die Schweinegrippe oder Fukushima
haben gezeigt, dass jederzeit besonders geschulte Helfer
gebraucht werden können", sagt Lehmann. Mindestens 120
Einsatzkräfte möchte der DRK Landesverband deshalb in den
nächsten Jahren im Bereich CBRN(E) ausbilden.
Kompetenz bündeln
Damit setzt die Hilfsorganisation eine Tradition fort:
Bereits seit vielen Jahren engagiert sich der DRK
Kreisverband Goslar in der CBRN(E)-Ausbildung, früher
bekannt als ABC-Lehrgang. Schließlich zählt die Region zehn
Betriebe, die im Fall eines Unglücks ein erhöhtes Risiko
darstellen. Die Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband
Osterode soll auch deshalb weiter ausgebaut werden, um
Kompetenzen in Einsätzen zu bündeln. |
|
Goslarsche
Zeitung - Online vom 12.02.2012 |
Gasofen löst Großbrand aus

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Zwei
Verletzte, ein völlig ausgebranntes
Haus und ein teilweise zerstörtes
Nebenhaus sind die Bilanz eines
Großfeuers am Zellbach. Rund 140
Rettungskräfte arbeiteten
stundenlang, um die Lage unter
Kontrolle zu bringen. Brandauslöser
war laut Polizei wahrscheinlich ein
defekter Gasofen.
Der Alarm geht am Samstag um 17.32
Uhr ein. Die ersten Feuerwehrleute
sind sechs Minuten später am
Unglücksort. Doch da schlagen die
Flammen aus dem Hinterhaus der
Nummer 6 am Zellbach schon durch das
Dach. Ein entkräfteter Mann stürzt
den Helfern entgegen. Der 56 Jahre
alte Bewohner des Hauses weist
Verbrennungen zweiten Grades im
Gesicht und Anzeichen einer
Rauchvergiftung auf. Er kann den
Rettungskräften jedoch noch
mitteilen, dass er seine 63 Jahre
alte Frau vermisst.
Nach bangen Minuten ist schließlich
klar: Die Frau lebt. Sie konnte sich
selbst aus den Flammen retten. Auch
sie wird mit Verbrennungen an einer
Hand und einer Rauchvergiftung in
ein Krankenhaus eingewiesen. Zwei
Bewohner des Nebenhauses kommen zwar
vorsorglich in eine Klinik, können
diese allerdings in der Nacht wieder
verlassen.
|
|
Goslarsche
Zeitung - Online vom 29.01.2012 |
Fünf Leichtverletzte nach Schwelbrand in
Waldhütte im Oberharz
OBERHARZ. Fünf Teilnehmer
einer zehnköpfigen Besuchergruppe
sind bei einem Schwelbrand in einer
Waldhütte durch Rauchgas leicht
verletzt worden. Die Gruppe hatte
die Nacht zum Sonntag im sogenannten
„Heuhotel“ im Waldgebiet am
Hammersteinsweg verbracht. Ursache
des Schwelbrandes war nach ersten
Erkenntnissen der Polizei die
Hitzeeinwirkung eines Kaminofens.
|
|
|
Letzte Änderung: Wed 02.05.2012, 10:26:31 () |
|
|